Basispräparation

Basispräparation traditionell

Die traditionelle Basispräparation mit einem Bügelwachs dürfte in ihrem Ablauf bekannt sein.
ZIPPS stellt dazu zwei Heißwachsgruppen zur Verfügung:

1. HighFluor-Wachse, die wir denjenigen empfehlen, die nach dem Heißwachsen gleich ein Pulver oder ein Finishspray einsetzen möchten. Dazu bieten wir HF-Bügelwachse in drei Temperaturbereichen an. Oder

2. LowFluor-Wachse, wenn nach dem Bügeln ein ZR- oder ZR HS- Produkt als Zwischenschicht vor dem Finish aufgetragen werden soll. LowFluor-Wachse sind ebenfalls für drei Temperaturbereiche erhältlich.

Basispräparation mit TopBase Fluor-Polymer

Mit dem Schwammaufträger in nur einer dünnen Schicht auf den sauberen und trockenen Belag aufbringen. Noch feucht mit einer harten ZIPPS Naturhaarbürste (Handbürste zweimal oder Rotorbürste einmal ) in Fahrtrichtung ausbürsten. Trocknen lassen.

Dann mit einer feinen Bürste (ZIPPS Nylon fein, Handbürste zwei- bis dreimal, Rotorbürste ein- bis zweimal ) nachbearbeiten. Eine 50ml-Flasche reicht als Grundierung für 20 bis 25 Paar Langlaufski oder 15 bis 20 Paar Carver.

Nun kann das den Bedingungen entsprechende Wachs in 2 Schichten (empfohlen) aufgetragen werden. Rennläufer präparieren mit den Wachsen der ZR-Serie und/oder mit Perfluorsprays oder -pulvern.

Die Ski können nach der Anwendung des Polymers ZIPPS TopBase 20 einfach gereinigt werden: mit dem ZIPPS Citrus-Reiniger gründlich reinigen, dann wieder frisch grundieren. Damit wird der Belag vor Oxidation geschützt.

 

Basispräparation mit Flüssigwachsen

Unsere G-Serie für Training und Sport

Eine zeit- und kostengünstige Alternative zur Basispräparation mit Heißwachsen bieten die vier ZIPPS-Produkte aus der Serie G, Trainings- und Sportwachse: GT 20, GR 20, GR 30 und GR NewSnow. Sie unterscheiden sich in Härte und Fluorgehalt und sind so auf die unterschiedlichen Schnee- und Witterungsbedingungen abgestimmt.

GT 20 ist eines unserer härtesten Wachse und eignet sich wegen seines niedrigen Fluorgehaltes auch für kalte und trockene Verhältnisse sowie als Basis für lange Strecken. GR 20 ist etwas höher fluoriert und etwas weicher als GT 20. GR 30 und GR NewSnow basieren auf der gleichen Plattform, sind aber im Grad der Fluorierung und in der Beimischung von Additiven sowie durch die verwendeten Fluorwachse für ihre Einsatzgebiete optimiert.

Vorbereitung

Grundsätzlich muss der Belag sauber und fettfrei sein. Nur so lässt sich eine optimale Haftung und Benetzung des Untergrunds erzielen. Auswachsen mit einem Heißwachs und gründliches Ausbürsten bieten dafür die besten Voraussetzungen. Der Belag kann auch mit zwei Schichten G und anschließendem Ausbürsten gereinigt werden.

Auftragen und trocknen

Nun kann das für die Bedingungen geeignete Wachs aus der G-Serie aufgetragen werden. Besser ist es, zwei bis drei dünne als eine dicke Schicht aufzutragen. In welcher Richtung der Schwammaufträger bewegt wird, ist nicht wichtig. Wenn eine Schicht getrocknet ist (ein weißer Film wird deutlich sichtbar), verkorkt man sie mit einem Hand- oder Rotorkork oder einem Rotorvlies. Danach wird die zweite und evtl. eine dritte Schicht genauso aufgetragen. Die Trocknungszeiten zwischen den Arbeitsgängen liegen je nach Raumbedingungen bei 5 bis 10 Minuten.

Ausbürsten

Nach dem letzten Verkorken sollte der Ski mindestens 15 Minuten ablüften, bevor man mit dem Ausbürsten beginnt. Für Flüssigwachse eignet sich dazu für den ersten Arbeitsgang die Naturborste, danach die Finishbürste weich. Zum perfekten Abschluss kann in einem dritten Arbeitsgang die Finishbürste Ultrafein eingesetzt werden.

Nun ist der Ski bereit für einen ganzen Tag auf der Piste oder 30 bis 40 km auf Langlaufski. Der Wettkämpfer sollte nach der Basispräparation noch das passende Rennwachs auftragen.

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